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Ein elsässisches Schicksal

Angeregt durch ihre Enkelin, „von früher“ zu erzählen stellt die 1924 geborene Herta Siebler-Ferry Gedanken und Erinnerungen zu ihrem langen Leben zusammen: Kindheit und Jugend im Schwarzwald und am Bodensee, Kriegszeit in Straßburg, Rückkehr in den Schwarzwald und Arbeitsleben in Freiburg. Sie übergibt diese und 25 weitere Dokumente aus ihrer Familie dem DTA.

Der elsässische Autor Martin Graff erhält für sein Mundarthörspiel „1918 Abschied“ Zugang zu diesen Dokumenten und erzählt die Geschichte der Großmutter May und des Großvaters Paul und ihrer Söhne am Ende des Ersten Weltkriegs in Straßburg. Das Hörspiel wurde am   11.11.2018 um elf Uhr, genau hundert Jahre nach dem Waffenstillstand am 11.11.1918 in Anwesenheit von Herta Siebler-Ferry, in der Kumedi in Riegel vorgestellt. Das Hörspiel finden Sie auch im SWR für ein Jahr zum Nachhören.

Die Badische Zeitung veröffentlichte am Samstag, 20. Oktober 2018 den Artikel Das Schicksal des Schwowalades von Bettina Schulte und am Freitag, 2. November 2018 den Artikel Die Geschichte eines Mannes, der seine elsässische Heimat verlor von Martin Graff.