Aktuelles

Tag des Ehrenamtes

Wenn ein Kulturprojekt eine gewisse Größe erreicht hat, bewegt es sich von selbst weiter in die Richtung, in die es einmal angeschoben wurde. Allerdings nur, wenn es genug Menschen gibt, die sich Arbeit und Verantwortung teilen.

Der 5. Dezember als Internationaler Tag des Ehrenamts ist ein willkommener Anlass, um unsere vielen Freiwilligen zu würdigen, die einen so wichtigen Beitrag zum Erhalt und zur Weiterentwicklung des DTA leisten. Alle unsere Freiwilligen vor Ort engagieren sich mit durchschnittlich mindestens einem halben oder einem ganzen Tag ehrenamtlicher Arbeit pro Woche. Im vergangenen Jahr investierten sie ca. 2.000 Stunden Zeit und Mühe. Dazu kommen die ungezählten Stunden der über 30 Leserinnen und Leser sowie der etwa 20 Transkribierenden, die bundesweit verstreut, dem DTA zuarbeiten. Die dienstälteste Mitarbeiterin spendet dem DTA seit 19 Jahren einige Stunden Zeit pro Monat.

Was tun die Ehrenamtlichen?
Sie archivieren die Neueinsendungen, sie transkribieren, sie lesen und erfassen. Sie führen Besuchergruppen, übernehmen Bürodienste, „füttern“ die Datenbank, sortieren Konvolute, pflegen die Website, helfen bei der Recherche, bringen ihr IT-Knowhow bei der Netzwerkbetreuung ein, bereiten Veranstaltungen vor, verfassen Texte für DTA-Publikationen, kuratieren Ausstellungen und …und … und.

Warum tun die Ehrenamtlichen das?
Archive sind – Stereotype bleiben unüberwindlich – staubig, irgendwie nicht von dieser Welt. Nicht so das DTA: die Arbeit im Team macht Freude, nirgendwo ist ein Geschichtsfan näher an autobiografischen Quellen als hier, kein neu eintreffendes Dokument ist wie das andere und Recherchierende aus Deutschland, Europa und Übersee bringen die weite Welt ins Alte Emmendinger Rathaus. Die Arbeitsatmosphäre im DTA-Team ist geprägt von gegenseitigem Respekt und Anerkennung, so dass jeder Aktive – einschließlich Vorstandsteam – sich gerne einbringt und sein Engagement als sinnvoll und sinnstiftend erlebt.