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Museum eröffnet

„Zwei Räume sind mit Vitrinen, Tafeln, Bildern und einem Touchscreen bestückt. Nach einer Idee des ausführenden Stuttgarter Architekten Zlatko Antolovic sind die Vitrinen einmal dem Ort nachempfunden, an dem Tagebücher verfasst werden, nämlich Schreibtischen und einmal dem Ort, an dem sie aufgehoben werden, nämlich Schubladen. Die Korpusse beider Arten von Schauschränken sind dunkelgrau und von sehr klarer, feiner Struktur. Sie lenken nicht ab von den Schätzen, die sich unter den Glasscheiben befinden: Sie sind vielmehr ihr natürliches Bett.
Einen sehr benutzerfreundlichen Zugang zu den Dokumenten – ja zum Thema Tagebücher – bietet der Touchscreen in einem der beiden Räume. Hier gibt es Bildergalerien, Videos, eine Übersicht über „Das Archiv in den Medien“ und schließlich die virtuelle Möglichkeit, in einem Tagebuch zu blättern. Dabei fällt noch einmal auf, mit wie viel Liebe zum Detail und Sorgfalt die Menschen über die Jahre hinweg ihre Tagebücher gestaltet haben: Manche sind ausgesprochene Kunstwerke.“ Heidi Ossenberg, Badische Zeitung, 26.11.2014

Nach intensiver Planung und Vorbereitung verfügt das Deutsche Tagebucharchiv seit Ende November 2014 im ersten Obergeschoss des Alten Rathauses über ein eigenes Museum. Interessante  und sehenswerte Tagebücher aus dem Archivbestand können ab sofort in wechselnden Ausstellungen präsentiert werden.

Das Museum im Deutschen Tagebucharchiv reiht sich ein in den Kreis der Literarischen Museen im Literaturland Baden-Württemberg.

Knapp 3.500 Zeitzeugnisse stammen von ca. 1200 Autoren aus Baden-Württemberg. Dies entspricht etwa einem Viertel  des Gesamtbestandes.

Bild der Museumseröffnung

Voller Vorfreude auf das neue Museum durchschnitten Frauke von Troschke, der Emmendinger OB Stefan Schlatterer und Dr. Thomas Schmidt vom Literaturarchiv Marbach (von li.) das Band am Museumseingang