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Pariser Verlag L’Iconoclaste zu Gast

Die Autoren Jeanne Guérout, Stefan Martens und Aurélie Luneau des Pariser Verlages L’Iconoclaste, begleitet von Journalisten verschiedener französischer Zeitungen und dem deutsch-französischen Kultursender ARTE besuchten Mitte September das Deutsche Tagebucharchiv und die Stadt Emmendingen. Die Gäste wurden im Bürgersaal des Alten Rathauses empfangen. Im Mittelpunkt des Besuches stand das im Oktober erschienene Buch Comme un Allemand en France, ausfühlicher vorgestellt auf unseren Seiten unter Publikationen.

ein Ausschnitt aus dem Ausstellungsplakat

Neue Ausstellung im Museum

Innenansichten – 200 Jahre Familie in Tagebüchern und Briefen: Momentan zeigt das Museum im Deutschen Tagebucharchiv autobiografische Zeitzeugnisse zum Thema Familie. Die Ausstellung beleuchtet das Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln und gibt mit Auszügen aus ausgewählten Tagebüchern, Erinnerungen und Briefen Einblick in den kontinuierlichen Prozess des gesellschaftlichen Wandels im Lauf der letzten 200 Jahre (badische-zeitung).

Museum eröffnet

„Zwei Räume sind mit Vitrinen, Tafeln, Bildern und einem Touchscreen bestückt. Nach einer Idee des ausführenden Stuttgarter Architekten Zlatko Antolovic sind die Vitrinen einmal dem Ort nachempfunden, an dem Tagebücher verfasst werden, nämlich Schreibtischen und einmal dem Ort, an dem sie aufgehoben werden, nämlich Schubladen. Die Korpusse beider Arten von Schauschränken sind dunkelgrau und von sehr klarer, feiner Struktur. Sie lenken nicht ab von den Schätzen, die sich unter den Glasscheiben befinden: Sie sind vielmehr ihr natürliches Bett. Einen sehr benutzerfreundlichen Zugang zu den Dokumenten – ja zum Thema Tagebücher – bietet der Touchscreen in einem der beiden Räume. Hier gibt es Bildergalerien, Videos, eine Übersicht über „Das Archiv in den Medien“ und schließlich die virtuelle Möglichkeit, in einem Tagebuch zu blättern. Dabei fällt noch einmal auf, mit wie viel Liebe zum Detail und Sorgfalt die Menschen über die Jahre hinweg ihre Tagebücher gestaltet haben: Manche sind ausgesprochene Kunstwerke.“ Heidi Ossenberg, Badische Zeitung, 26.11.2014 Nach intensiver Planung und Vorbereitung verfügt das Deutsche Tagebucharchiv seit Ende November 2014 im ersten Obergeschoss des Alten Rathauses über ein …

Denkwerk

Schüler, Lehrer und Geisteswissenschaftler vernetzen sich: Von 2004 bis 2014 förderte die Robert Bosch Stiftung mit „Denkwerk“ Projekte für engagierte Lehrer und Wissenschaftler. Diese erhielten so die Möglichkeit, den Nachwuchs mit spannenden und praxisorientierten Inhalten aus Fächern wie Geschichte, Sprach- und Literaturwissenschaften oder Politologie an Geistes- und Sozialwissenschaften heranzuführen. Bewusst an dieser Schnittstelle zwischen Schule und Wissenschaft angesiedelt, hatte das Projekt „Zeitreisen – Vermittlung von Alltags- und Mentalitätsgeschichte“ zum Ziel, Schüler der 9. bis 12. Klasse an die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit historischen Quellen des Deutschen Tagebucharchivs heranzuführen. Die umfassend aufgearbeiteten Quellenbestände des Archivs aus den vergangenen 250 Jahren ermöglichten den jungen Forschern, aus einer Vielfalt von lebensweltlichen Erfahrungen zu schöpfen. Neben der Universität Freiburg und dem Tagebucharchiv waren an dem für einen Zeitraum von drei Jahren finanzierten Projekt vier Gymnasien aus Freiburg und Umgebung beteiligt: Albert-Schweitzer-Gymnasium Gundelfingen, Erasmus-Gymnasium Denzlingen, Goethe-Gymnasium Emmendingen und das St. Ursula Gymnasium Freiburg. In von studentischen Tutoren intensiv betreuten Kleingruppen erhielten die Schüler die Chance, Einblicke zu erhalten in die Alltags-, Mentalitäts- und Erfahrungsgeschichte jenseits der traditionellen Politikgeschichte oder der Geschichte …

Deutsch-französische Autobiografietage

„100 Jahre nach Beginn des Ersten Weltkrieg und 75 Jahre nach Beginn des Zweiten Weltkrieg sind aus Feinden Freunde und Partner geworden“, sagte Oberbürgermeister Stefan Schlatterer bei der Begrüßung der 90 Gäste aus Frankreich, Italien und Belgien zum deutsch-französischen Autobiografietag Anfang Juni 2014 in Emmendingen. Teilweise blinde Begeisterung sei während